Durch das Brandenburger Tor gelangt man in den Berliner Tiergarten. Dieser diente einst als Jagdrevier der Kurfürsten von Brandenburg, dazu setzte man 1530 eigens Wildtiere aus. 1818 erhielt Peter Joseph Lenné den Auftrag für die Neugestaltung des Tiergartens. Es entstand ein 210 Hektar großer Landschaftspark nach englischem Vorbild, zahlreiche Reit-, Fahr- und Spazierwege wurden angelegt. Im gesamten Gelände darf heutzutage nicht mehr ausgeritten werden. Südlich davon schließt sich das so genannte Diplomatenviertel an.
Vorbei an der Siegessäule gehts über den Zoo zum Ku-Damm: Die Ursprünge des heutigen 3,5 km langen Kurfürstendamms gehen tatsächlich auf einen alten Reitweg zurück, der um 1542 als Dammweg vom Berliner Stadtschloss zum Jagdschloss Grunewald angelegt wurde. 1883 wurde der alte Reitweg zwischen dem Jagdschloss Grunewald und dem Berliner Stadtschloss auf Bemühungen Otto von Bismarcks hin zur 53 Meter breiten Prachtsstraße und Straßenverbindung zur neuen Villenkolonie Grunewald ausgebaut. Dies war auch zugleich die Geburtsstunde der so genannten „Millionärskolonie Grunewald“, eine der wohlhabendsten Wohngegenden Berlins.
Der Grunewald ist ein rund 3.000 Hektar großes Waldgebiet im Westen Berlins. Nach Westen hin wird der Forst Grunewald von dem Fluß Havel begrenzt. Neben der Lüneburger Heide bietet der Forst Grunewald mit 68 km das längste Reitwegenetz in Deutschland... [weiter reiten]
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